Zebrafinken
Der Zebrafink ist der am häufigsten anzutreffende australische Pracht-fink überhaupt. Schon um 1850 kam er nach Europa. Der damals im-portierte wildfarbige Vogel ist de Ausgangspunkt für alle danach ent-standenen Farbschläge und Mutationen.
"Wild" bezeichnet die Zeichnungsmerkmale, die für die wildlebenden Zebrafinken auch Heute noch typisch sind. Sie zu erhalten sollte das Ziel jeder Zucht sei "Farbig"kennzeichnet die Variationen, die über Jahrhunderte durch Zucht entstanden sind. Die Erscheinungsform muß aber unter allen Umständen erhalten bleiben. Fotos vo australischen Zuchtformen zeigen in erschreckender Weise, was geschieht, wenn die-ser Grundsatz mißachtet wird.
"George" und andere
sagen mehr über das Selbstverständnis ihrer "Schöpfer" aus, als über die Vögel selbst. Die Frage "Ist das noch ein Wellensittich?" kennen wir aber auch in Europa.
Zebrafinken werden allgemein als "guter Anfängervogel" bezeichnet. Dies trifft nur insoweit zu, als es einfach ist Nachkommen zu ziehen. Zucht ist jedoch mehr al Vermehrung! Qualitativ hochwertige und damit dem Standard entsprechende Schau-Zebrafinken zu züchten, gehört zu den schwierigsten Aufgaben in der Vogelzucht überhaupt. Ihre Vielfalt an Farbschlägen und die Anzahl der unterschiedlichen Farben eines Einzelvogels stellen die Züchter vor immer wieder neue Herausforderungen. Darum messen wir uns auf vielen Ausstellungen, von Vereins- bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften.